Sich selbst annehmen

Einatmen: Ich nehme mich an, so wie ich bin

Ausatmen: mit all meinen Stärken und Schwächen

Ich bin meine beste, liebste Freundin, mein bester, liebster Freund. Ich mag mich, wie ich bin, mit all meinen Stärken und Schwächen. Ich möchte mich gar nicht anders haben, als ich bin. Wann immer ich mich unwohl fühle, bin ich für mich da und stehe mir bei, solange die verletzten Gefühle Beistand brauchen.

Emotionen unterdrücke ich nicht und unheilsame Gedanken dulde ich nicht. Wenn ich mich dabei erwische, abwertend über mich zu denken oder mich zu verurteilen, sage ich STOP! und  erinnere mich daran, dass ich liebevoll und unterstützend mit mir umgehen will und nicht nörgelnd und fordernd.

Was ich nicht kann, habe ich einfach noch nicht genug geübt. Was mir (noch) nicht gelingt, muss ich einfach noch etwas weiter üben. Es gibt keinen Grund für Verurteilungen und Selbstkritik. Ich analysiere, was und warum es schief ging, was ich in Zukunft besser machen könnte und ermuntere mich, weiter zu üben.

Wie möchte ich behandelt werden, um mich optimal entwickeln  und meine Schwächen überwinden zu können? Was brauche ich, um das Heilsame zu fördern und das Unheilsame abzuschwächen? Was brauche ich, um meine Schwächen in Stärken zu verwandeln? Der Unterschied zwischen Stärken und Schwächen besteht häufig nur im Ausmass, und inwieweit ich sie für das Heilsame einzusetzen weiss. Wenn ich Antworten auf diese Fragen gefunden habe, weiss ich, wie ich mich selbst behandeln sollte.

Hinterlasse einen Kommentar