Zufriedenheit

7 Strategien, um Zufriedenheit im Geist entstehen zu lassen und den Geist vor Unzufriedenheit zu schützen:

1. Betrachten, 2. Beschützen , 3. Benutzen , 4. Ertragen, 5.Vermeiden, 6. Entfernen, 7. Entfalten

    1. Weises Betrachten

    Den Gedanken, die zu Unzufriedenheit führen, keine Aufmerksamkeit schenken.

    Welche Gedanken führen zu Unzufriedenheit?

    Gedanken an die Vergangenheit.

    Gedanken an die Zukunft.

    Gedanken an das, was man nicht hat oder nicht ist oder nicht kann oder nicht darf.

    Gedanken an das, was man nicht haben will oder nicht sein will oder nicht müssen will.

    Den Gedanken Aufmerksamkeit schenken, die zu Zufriedenheit führen.

    Welche Gedanken führen zu Zufriedenheit?

    Gedanken über den gegenwärtigen Moment. Dazu gehört auch: Was kann ich jetzt aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?Was sollte ich jetzt für die Zukunft vorbereiten?

    Wertschätzung für das, was man hat.

    Wertschätzung für das, was man ist.

    Wertschätzung für das was man kann.

    Wertschätzung für das, was man darf.

    Fehler und Unzulänglichkeiten akzeptieren und ändern, falls das möglich ist.

    Erwägen der vier Edlen Wahrheiten.

    2. Beschützen der Sinne

    Die sechs Sinne vor unheilsamen Einflüssen beschützen. Indem man sie vor Einflüssen bewahrt oder, wenn das nicht möglich ist, ohne andere Menschen zu verletzen, indem man benennt, was gerade einfliessen will. Dadurch kann es sich nicht im Geist festsetzen.

    3. Benutzen von Objekten

    Den Objekten, mit denen wir interagieren, liebevolle Wertschätzung entgegenbringen. Das können sowohl Menschen als auch Gegenstände sein.

    4. Unangenehmes geduldig ertragen

    Keiner hat uns versprochen, wir würden immer nur Angenehmes erleben. Das wird auch nicht passieren. Wenn wir freiwillig unsere Komfortzone erweitern, indem wir sie immer wieder verlassen und ihre Grenze erweitern, erhöhen wir unsere Widerstandsfähigkeit gegen schwierige Phasen.

    5. Vermeiden von schädlichen Situationen und Menschen

    Wir müssen nicht in toxischen Beziehungen verharren.

    Wir müssen uns auch nicht mutwillig in gefährliche Situationen begeben.

    6. Entfernen von schädlichen Gedanken

    Schädliche Gedanken können durch Benennen (denken, denken, denken) entfernt werden.

    Was sind schädliche Gedanken?

    Gedanken, die Haben-Wollen erzeugen (Gier)

    Gedanken, die Ablehnung erzeugen (Hass)

    Gedanken der Ablenkung (Verblendung)

    7. Entfalten

    Entfalten der Brahmaviharas und der Erwachens Glieder

    Brahmaviharas:

    Metta: liebevolles Wohlwollen allem und jedem gegenüber

    Karuna: fürsorgliches Verständnis für Schwierigkeiten

    Mudita: sich für das Gute freuen, dass anderen oder einem selbst widerfährt. „Ich gönn dir das von Herzen!“

    Gleichmut: wird so oft mit Gleichgültigkeit verwechselt, dass ich es für sinnvoller halte, sich auf die ersten drei zu beschränken. Die führen automatisch zur Entfaltung von Gleichmut.

    Erleuchtungsglieder:

    Sati: Achtsamkeit

    Dhammavicayo: Ergründung des Geistes und seiner Objekte

    Viriya: Energie

    Piti: Freude

    Passadhi: Stille

    Samadhi: Sammlung

    Upekkha: Gleichmut

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