
Am letzten Samstag wagte Kevalī den nächsten Schritt ihrer Nonnenlaufbahn und wurde zur Samaneri, zur Novizin geweiht. Obwohl ich schon bei mehreren Samaneri-Ordinationen Zeugin sein durfte, berührt es mich jedes mal tief, wenn eine weitere wunderbare Frau sich entschließt, den heiligen Wandel auf die nächste Stufe zu heben.
Als Kevalī vor Ergriffenheit beinahe die Sprache versagte und den Tränen nahe war, ging es mir genau so. Ich kann mich noch gut an meine Weihe zur Samaneri erinnern und wie tiefgreifend transformierend dieser Schritt war. Begibt man sich doch in eine tiefgreifende Verbundenheit mit der Lehrerin und der restlichen Sangha, die wohl ein Leben lang anhält. Auch wenn ich das damals fühlen konnte, so wird es einem doch erst mit der Zeit klar, wie tiefgreifend diese Verbindung ist. So wie meine Mutter immer meine Mutter sein wird, so wird Ayya Phalanyani immer meine Lehrerin sein. Egal wo ich oder meine Schwestern oder Ayya sich aufhalten: wir sind nie getrennt.
Ich wünsche dieser wunderbaren jungen Frau, die so viel Heilsames in sich trägt, dass sie den Weg bis zu Ende gehen kann und all das Heilsame in sich bis zur Vollkommenheit entwickeln kann.


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